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Refusal / ОТКАЗ

My talk on the concept of “refusal” (in the sense of Maurice Blanchot’s 1958 text “Le Refus”) at the wonderful 9th edition of the Dictionary of War, in Moscow, in August 2009. Don’t miss the other talks on the website.

Thanks to Oleg Nikiforov, Ksenia Golubovich and Alena Gromova from Logos Publishers (pdf) for making this conference happen.

Ramon Muggli: Meisterbud’ (2009)

Meisterbud

Laß uns die neue Zeit beginnen
die Besten solln gewinnen
niemand hält uns jetzt noch auf.
Wahlkampfsong der SPD 1998

Am Sonntag, dem 27. September 1998, feierten einige hundert Menschen vor der SPD-Parteizentrale an der Bonner Ollenhauerstraße den Wahlsieg von Gerhard Schröder und das Ende der Ära Kohl. Man wollte damals nicht alles anders machen, aber vieles besser.

200 Meter die Straße rauf wurden am darauffolgenden Montag nach bewährter Methode, wiewohl auch hier mit dem sozialdemokratischen Versprechen stetiger Verbesserung, Autos zu Krankenwagen ausgebaut und dann rot lackiert. Oder gelb, denn Spezialfahrzeuge von C. MIESEN gingen von hier in die ganze Welt, und nicht in allen Regionen der Erde ist die Rettung rot.

Der Fabrik und ihren Arbeitern bekam denn auch eher schlecht, dass ihr die Neue Mitte der Republik so nah gerückt war. Seit 1901 waren auf diesem Grundstück Kutschen, Pritschen und schließlich Autos zu Krankenwagen geworden, doch 2004 gab C. MIESEN GmbH & Co. KG auf, jedenfalls das Gelände.

Neue Bewohner bezogen die alten Hallen: Obdachlose, Jugendliche. Aber auch die alten Ortsgeister blieben, nur verwandelt, befreit.

Der Bildhauer Ramon Muggli kennt sie alle, die alten wie die neuhinzugekommenen. Über zwei Jahre hin hat er das Nachleben der Fabrik analysiert, dokumentiert und schließlich beschlossen zu intervenieren.

Eine Anatomie des Miesen’schen Fabrikkörpers musste zunächst das Zentrum ausfindig machen, sein Organisationsprinzip, das Herz. Ramon Muggli fand es in der Meisterbud’. Fünf notdürftig abgetrennte Quadratmeter waren Hierarchie genug, um den Arbeitsprozess zu steuern, um zu loben und zu tadeln und zur Disziplin anzuhalten. Von hier aus überwachte der Meister, dass sich die Spritzpistolen seiner Arbeiter nur auf die Fahrzeuge richteten. Wie wir aus einem Gespräch mit ihm und Muggli erfahren, hat er es gehasst wenn es doch einmal anders kam. Aber das Monströswerden seiner Lackierwerkstatt ließ sich nur mit Disziplin verhindern, und als des Meisters Bude für immer leer stand, gingen die Hausgeister auf die Wände los.

Ramon Muggli hat mit gezielten Schnitten eine Transplantation vorgenommen. Deren Beitrag zur Analyse postfordischer Zeiten ist beachtlich, denn nun schlägt das leere Herz der Fabrikgesellschaft im neuen Campus der Bonner Alanus-Hochschule.

Ramon Muggli
Meisterbud’ 1 & 2 (2009)

Maße: Meisterbud’ 1: H 2,10 m, L 2,50 m, B 1,50 m
Meisterbud’ 2: H 2,55 m, L 3,45 m, B 2,30 m

Saluer la crise

Krise und Kritik 1

La critique       Concevoir la critique de façon à ce que la politique soit sa poursuite par d’autres moyens. […]

La critique ne fait nullement apparaître des lois éternelles en constituant ses résultats principaux au-delà de l’espace et du temps (évènements historiques de la société), mais

Du fait généralement admis qu’il y a des crises (de la mathématique, de la médecine, du commerce extérieur     conjugale etc.), on ne parvient pas de façon automatique à la conclusion de la grande crise totale dont ces crises ne seraient que les manifestations momentanées (spontanées et éphémères), apparemment indépendantes les unes des autres. Ce fait peut même empêcher une telle compréhension.

Notes de Bert Brecht au sujet de la revue Krise und Kritik qu’il espérait lancer ensemble avec Walter Benjamin pendant l’automne 1930. A ce moment décisif de l’histoire, de Krisis, en pleine crise économique et après les premiers grands succès électoraux des nazis, les deux critiques décident de travailler ensemble dans une revue qui aurait vocation à définir le rôle de l’intelligence dans la crise et de la préparer aux conflits à venir. Malheureusement, cette revue restera à l’état de projet. Facsimilé (Archives Bertolt Brecht, 332/49) tiré du livre Benjamin und Brecht, die Geschichte einer Freundschaft d’Erdmut Wizisla (Suhrkamp, 2004).

Krise und Kritik 2

Séance du 21 novembre 1930

Présents : Ihering – Benjamin – Brecht.

Pour

le premier numéro,

Brecht propose un article plus « tape-à-l’œil », par exemple

« Saluer la crise »

Extrait du compte rendu d’une réunion de préparation pour Krise und Kritik. Facsimilé (Archives Walter Benjamin, TS 2475) tiré du livre Benjamin und Brecht, die Geschichte einer Freundschaft d’Erdmut Wizisla (Suhrkamp, 2004).

(Collage paru dans “L’Abécédaire de la crise”, Multitudes 37/38, 2009.)

Mais où va la presse ? Starr, Benkler, Massing

Mais où va la presse ?Kürzlich hatte ich Gelegenheit mich anlässlich einer Sondernummer des Courrier International zur Lage des Nachrichtenjournalismus (“Mais où va la presse ?“) durch die schwer überschaubare Menge an aktuellen Analysen zum Thema zu arbeiten. Rückblickend scheint mir ein guter weil problemöffnender Einstiegspunkt ein Text von Paul Starr aus The New Republic vom März. Starr macht gegenwärtig als Mitherausgeber des American Prospect vor allem in der amerikanischen Debatte zur Gesundheits- und Sozialreform von sich reden, er ist aber auch ein brillianter Historiker der Zeitungs-Ära (ich empfehle sein 2004 erschienenes Buch The Creation Of The Media, das bisher leider nicht übersetzt ist). Starr rekonstruiert die regionale Tageszeitung als den Ort an dem, finanziert durch lokale Anzeigen, ein investigativer Text veröffentlicht und seine “zufällige” Rezeption möglich wurde (etwa: Herr Kaschulke stolpert auf dem Weg zum Sportteil über eine Reportage zu Korruption in der Stadtverwaltung). Das gibt den Ton vor für seinen Artikel “Goodbye to the Age of Newspapers (Hello to a New Era of Corruption)”, der sich aus aktuellem Anlass mit den Effekten des Medienwandels (vulgo: Zeitungssterben) beschäftigt. Starr vertritt hier die These, dass der Verlust der alten Watchdogs (Korrespondenten, Parlamentsberichterstatter, Lokalredaktionen) durch die jungen Web-Initiativen nicht kompensiert werden kann und somit der Demokratie ein irreparabler Schaden droht.

* * *

Das sieht der Netzwerkspezialist und Internettheoretiker Yochai Benkler naturgemäß anders. Sein Antwortbrief auf Starr (“A New Era of Corruption?“) bringt die künftige Medienlandschaft auf fünf Punkte:

  1. Surviving elements of the old system, changed.
  2. Small-scale commercial media.
  3. New, volunteer-driven party presses.
  4. Newly effective nonprofits.
  5. Individuals in networks.

Nicht ein neues Leitmedium werde das alte ablösen, sondern ein Medienverbund mit zahlreichen Einzelakteuren, die durch “attention backbones” punktuell an größere Öffentlichkeiten angebunden werden können. Benklers Text ist, nebenbei bemerkt, auch eine Linkliste, mithin ein gutes Beispiel.

* * *

Etwas unerwartet wird dieser Faden in der letzten Ausgabe der New York Review of Books von Michael Massing aufgegriffen, der deutschen Lesern vor allem durch seine Texte in Lettre International bekannt ist. Unter dem Titel “The News About the Internet” hat er eine Tour durch die Blogosphäre unternommen und kehrt mit eher erfreulichen Ergebnissen zurück.

Doch auch Massing beginnt zunächst mit schlechten Zahlen. Rund 26.000 Stellen habe die amerikanische Presse in den letzten anderthalb Jahren verloren. Die Schwelle bis zu der in Redaktionen gekürzt werden konnte ohne an die Substanz der Berichterstattung zu rühren sei längst überschritten. Im Ergebnis, gibt Massing das Credo der Zeitungsindustrie wieder, liege damit die (für immaterielle Güter) paradoxe Situation vor, dass Qualitätsjournalismus immer rarer werde, obwohl die Nachfrage steige. Den bloggenden Aggregatoren und Kommentatoren gelinge es immer besser, die Arbeit der Massenmedien zusammenzufassen und auf sie aufzubauen, ohne jedoch etwas an den Urheber zurückzugeben (Nam tua res agitur…). Zum Verhältnis von Web und Print wird David Simon, der Autor und Produzent von The Wire, zitiert:

In short, the parasite is slowly killing the host.

Davon war in letzter Zeit oft die Rede, denn der Parasit hat schlechte Presse (zur Hülfe, Serres!). Doch Massing belässt es nicht dabei, und das macht die Stärke seines Textes aus. Stärker als in früheren Beiträgen verteidigt er inzwischen die Fähigkeit der neuen Journalismusformen, originäre Beiträge zum gesellschaftlichen Diskurs zu leisten:

The practice of journalism, far from being leeched by the Web, is being reinvented there, with a variety of fascinating experiments in the gathering, presentation, and delivery of news. And unless the editors and executives at our top papers begin to take note, they will hasten their own demise.

Nach einer, leider US-lastigen, Genealogie der unterschiedlichen Formen des Bloggens, von Mickey Kaus und Andrew Sullivan, über TPM und Pro publica, bis zu einigen local heroes für speziellere Teilöffentlichkeiten, kommt Massing auf einige Problem des Bloggens zu sprechen:

“The one nut we’ve never fully cracked is how to do long-form journalism online,” says Jacob Weisberg, the former editor of Slate. “Doing New Yorker -type pieces on-line doesn’t work.”

Das sind freilich keine unlösbaren Probleme: Slate-Autoren etwa bekommen offenbar sechs Wochen frei, um an größeren Projekten zu arbeiten. Youtube hat ein Training-Center eingerichtet, um seinen Handycam-Reportern das 1×1 der journalistischen Praxis nahezulegen, die Huffington Post richtet einen Fonds für investigative Reportagen ein, und so weiter. Massing ist überzeugt, dass wir an diesen Initiativen einen fundamentalen Wandel der Nachrichtenlandschaft ablesen können und zitiert, wie man das in solchen Fällen tut, das Pew Research Project for Excellence in Journalism. Im aktuellen Jahresbericht heisst es:

Power is shifting to the individual journalist and away, by degrees, from journalistic institutions…. Through search, e-mail, blogs, social media and more, consumers are gravitating to the work of individual writers and voices, and away somewhat from institutional brand. Journalists who have left legacy news organizations are attracting funding to create their own websites…. Experiments like GlobalPost are testing whether individual journalists can become independent contractors offering reporting to various sites, in much the way photographers have operated for years at magazines.

In gewisser Weise, möchte man anfügen, kehrt der Journalismus damit zu seinen Ursprüngen zurück. Und Massing liest es als Demokratisierung, doch nicht ohne die noch offene machtpolitische Masterfrage in einen Cliffhanger umzuwandeln:

Needless to say, traditional news organizations continue to play a critical part in keeping the public informed. But can they adapt to the rapidly changing news environment? And who is going to pay for quality news and information in the future? I hope to address both subjects in a subsequent piece.

Wir bleiben dran.

Barricades mystérieuses à Paris

24 juillet 2009, 10h24, place Robert Antelme, Paris 13ème :
Barricades mystérieuses

Die unmögliche Gemeinschaft

Die unmögliche GemeinschaftLiebe Freunde gescheiterter Zeitschriftenpläne, mein Buch zur Revue Internationale ist endlich lieferbar! Es kann zum Preis von 22.50 € im Buchladen Ihres Vertrauens bestellt werden oder bei allen Internetbuchhändlern (z.B. hier) oder, versandkostenfrei, beim Kadmos-Verlag selbst (der sich freut, wenn ihm Amazon nicht  die Hälfte des Kuchens wegfuttert).

Bonne lecture!

Und darum geht es laut Verlag:

Die unmögliche Gemeinschaft
Maurice Blanchot, die Gruppe der rue Saint-Benoît und die Idee einer internationalen Zeitschrift um 1960

Cosmopolites de tous les pays, encore un effort. Jacques Derrida

Zwischen 1961 und 1963 versuchen sich zwanzig europäische Autoren, darunter Hans Magnus Enzensberger, Uwe Johnson und Elio Vittorini, an einer im wahrsten Sinne des Wortes unerhörten Zeitschrift: Von den Schriftstellern gemeinsam erstellt und verantwortet, mit inhaltsidentischen Ausgaben in mehreren Sprachen, soll das konsequent internationale Vorhaben den Beteiligten neue Möglichkeiten zur Intervention in den Lauf der Dinge schaffen. Auf dem Spiel steht, wenigstens für die französischen Initiatoren um Maurice Blanchot und Dionys Mascolo, nicht weniger als die Vorwegnahme einer kommenden Gemeinschaft im Medium einer politisch-literarischen Zeitschrift. Es blieb bei einem Plan, dessen Realisierung bis heute aussteht:

Das Scheitern unseres Projektes der internationalen Zeitschrift hat nicht bewiesen, dass es eine Utopie war. Was nicht gelingt, bleibt doch nötig. Maurice Blanchot

Roman Schmidt rekonstruiert die in Deutschland wenig bekannte Geschichte der namenlos gebliebenen Revue Internationale und geht dabei vor allem auf die Veränderungen im intellektuellen Feld Frankreichs in der zweiten Hälfte der 1950er Jahre ein. So entsteht nicht nur eine Studie zu einem der radikalsten publizistischen Konzepte des 20. Jahrhunderts, sondern en passant auch ein Portrait der Pariser nichtorthodoxen Linken zwischen Libération und Algerienkrieg.

Mit einem Vorwort von Frank Berberich, Lettre International
Kulturverlag Kadmos
176 Seiten, 15 x 23 cm, broschiert (Kaleidogramme Bd. 45)
ISBN: 978-3-86599-084-6

Noch bis Mittwoch: Arte+7 zeigt Doku zur Welt der Illustrierten

Arte+7 hält noch bis Mittwoch abend eine Doku im Archiv, die, furchtbar kitschig, idealisierend und anachronistisch, gerade deshalb Einblick in die Pariser, v.a. aber New Yorker Welt der großen  Zeitschriften und ihrer Konzerne (Hearst, Time inc., Condé Nast) gewährt. Von Life und Time zu Vanity Fair, Cosmopolitan, Playboy und Paris Match dürfen alle routiniert ihre condition humaine-Reden ins Mikrofon diktieren, dann kommen Ms. und Rolling Stone für die Gegenkultur dran und kein Roland Barthes macht sich dabei noch Notizen. Wir erlernen, recht amüsiert, die Sitzordnung der Branche im New Yorker Restaurant “Michael’s” und irgendwann wird klar, dass hier ein Stück in Endlosschleife weiterläuft, dem der Weltbezug längst (wann eigentlich?) abhandengekommen ist.

Roland, Arno, Frank und Wolfgang zu Besuch bei Jürgen

Öfter mal ins Archiv. Zum Beispiel zu Habermas’ Achtzigstem, dank des taz-Archivs, das ein Gespräch mit ihm wieder zugänglich gemacht hat. Es stammt vom Oktober 1980, ist souveräne vier Zeitungsseiten lang (erster Hinweis auf eine andere Epoche) und endet so: “Das Interview machten Roland, Arno, Frank von der taz und Wolfgang Kraushaar” (zweiter Hinweis). Inzwischen ist Arno Widmann, nach Stationen bei Vogue, Zeit und Berliner Zeitung, Feuilletonchef der FR und Frank Berberich leitet seit 20 Jahren Lettre International. Beide haben Anrecht auf ihre vollen Namen, was 1980 nur Wolfgang zustand. Von Roland weiß ich nichts, nur dass auch er seinen Nachnamen wiedergefunden hat (Schaefer).

Das Gespräch mit Jürgen fand statt kurz nachdem er  seine vielbeachtete Adorno-Preisrede “Die Moderne – ein unvollendetes Projekt” gehalten hatte, die einen heftigen Streit über die Rolle des Poststrukturalismus (Irrationalismus? Totengräber der Aufklärung? etc.)  vom Zaun brach. Derlei ist auch hier zwischen den Zeilen herauszulesen, aber doch über Kaffee und Kuchen im Starnberger Max-Planck-Institut recht freundlich aufgelockert. Nur an einer Stelle wird deutlich, wie gut die Käseglocke über der BRD-Linken 1980 noch abdichtete, wenn Habermas über Bataille bescheidet (dritter Hinweis):

“Was [bei Adorno und Horkheimer], immer noch mit den Intentionen der Aufklärung verbunden, als Gegensatz der Mimesis – als sozusagen verlorene Einheit der Vernunft – in indirekter Rede eingeführt worden war, das wird jetzt affirmativ gewendet, das heißt jetzt “Souveränität” bei Bataille. Lesen Sie mal nach, was der Gute unter Souveränität versteht, ja mein Gott, darüber kann man doch kaum mehr einen vernünftigen Satz sprechen.”

Sympatisch vor diesem Hintergrund die Selbstkasteiung der Befrager, die ihr Gespräch mit Jürgen, sozusagen “affirmativ gewendet”, überschrieben: “Vier Jungkonservative beim Projektleiter der Moderne”.

Hier in voller Länge zum Download.

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Nachtrag. Vor dem Hintergrund der Europawahlergebnisse noch ein Zitat aus dem Interview:

taz: “… Welches Interesse verknüpfen Sie mit der Alternativbewegung. Sie haben ja in ihrer Rede über die Moderne einiges angesprochen.”

Habermas: “Die Alternativbewegung kann ein erhebliches Verhinderungspotential haben, wenn ihr handlungsfähiger Teil eine kluge Politik macht und sich auch publizistisch präsent und sichtbar hält. Dann kann sie direkt ins politische System hineinwirken, nicht nur indirekt über den Einstellungswandel, der ja auch durch sehr diffuse Kanäle geht. Besonders and den Bruchstellen innerhalb der Parteien könnte sie wirken. Vielleicht gibt es dann einmal eine Situation geben (sic), in der die Sozialdemokraten Rücksicht nehmen müßten auf einen grünen oder linken Flügel.”

Das war 1980. Und nun das Wahlergebnis hier aus Paris (Stadt Paris, 75) bei den Europawahlen 2009 (vierter und letzter Hinweis):

Parti Socialiste (Sozialdemokraten): 14,69 % (2004: 26,9 %); Europe Ecologie (Grüne): 27,5 % (2004: 10,5 %).

Warum der Economist so erfolgreich ist…

…erklärt Michael Hirschorn in einem lesenswerten Text im Atlantic monthly.

Zudem auf der Website: ein kurzes Gespräch anlässlich des Artikels.